Mobile Webdesign erfordert vertikales Umdenken

Displays mobiler Endgeräte haben einen großen Nachteil gegenüber herkömmlichen PC-Bildschirmen, denn sie sind fast immer deutlich kleiner und, zumindest bei Handys, Smartphones und PDAs auch im “falschen Verhältnis” gebaut. Während die Entwicklung bei Bildschirmen jeglicher Art seit jeher in die Breite geht, ist es bei Mobiltelefonen genau umgekehrt.

Hier herrscht die Veritkale. Natürlich gibt es Ausnahmen und Endgeräte wie das iPhone erlauben dank Bewegungssensoren auch den Blick auf einen breiteren Bildschirm. Für das mobile Webdesign allerdings stellt sich für jeden Entwickler die primäre Aufgabe, sich vom horizontalen Denken zu lösen und den vertikalen Weg zu gehen.

Die Mehrheit aller handlichen mobilen Endgeräte hat einen länglichen nach unten verlaufenden Bildschirm. Was heißt das für eine mobile Website? Sie muss angepasst werden, allein schon aus Gründen der Usability. Mit einem internetfähigen Handy ist es z. B. deutlich einfacher, nach unten zu scrollen als seitwärts. Hier tauchen für den Nutzer die ersten Hürden auf und es macht keinen Spaß, sich endlos lang zu den gewünschten Informationen durchscrollen zu müssen.

Aufgrund der Beschaffenheit zahlreicher Mobiltelefone ist es teilweise gar nicht möglich, horizontal zu scrollen. In der Vertikalen allerdings gibt es hier so gut wie Probleme. Wenn man also eine mobile Website konzipiert, muss man auf dieses Faktor ganz besonders achten - Webdesign und Usability gehen hier Hand in Hand.

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