Android soll mobiles Internet anheizen
Morgen werden in den USA die ersten Android-Handys (G1) von Google ausgeliefert. Der Suchmaschinenprimus will damit die “nächste Stufe der mobilen Internetnutzung zünden”. Obwohl erste Tests gezeigt haben, dass das G1 im Vergleich zum iPhone noch Nachholbedarf hat, ist man bei Google von den Möglichkeiten und Chancen überzeugt.
Nutzer eines iPhones sollen 50 Mal häufiger auf mobile Suchanfragen zugreifen als Nutzer anderer mobiler Endgeräte. Diesen Faktor will man auch mit dem G1 schaffen. Hintergrund ist das Bestreben von Google, auch im mobilen Internet möglichst viel Werbung verkaufen zu können.
Allerdings will man auch Mehrwerte bieten. So basiert das Android-Betriebssystem auf Linux und ist mittlerweile als Open Source freigegeben. Die Freigabe erlaubt es Entwicklern überall auf der Welt, selbst Programme für Android zu schreiben und anzubieten. Google verspricht sich davon einen enormen Entwicklungsschub für das mobile Internet, da es mehr und mehr qualitativ hochwertige Software geben wird.
Man geht bei Google sogar so weit und will Nutzern des G1 die Arbeit mit dem Smartphone so einfach wie mit einem Desktop-PC machen. Das “Feeling” bei der Arbeit soll gleich werden. Bis dahin ist es aber sicherlich noch ein recht weiter Weg. Obwohl das G1 im Vergleich zum iPhone eine Tastatur hat, wird sich damit wohl kaum die Arbeit an einem Desktop-PC realisieren lassen.
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